Webradio und Livestream

Spezialtipp

Nacht der Poet:innen (1/2)

Bild: SWR/Britt Schilling

Freitag, 22:03 Uhr SWR Kultur

Vor Ort

Nacht der Poet:innen (1/2)

Live-Musik: Sascha Bendiks

Tagestipp

Heute, 18:00 Uhr Bremen Zwei

Gesprächszeit: Johannes Erlemann

Bis er elf Jahre alt war, wuchs Johannes Erlemann als Sohn eines Investors privilegiert und ohne Sorgen auf. Dann wurde er im März 1981 von drei Männern überfallen und entführt. Erst nach der Zahlung von drei Millionen D-Mark ließen ihn seine Entführer nach 14 Tagen wieder frei. In seinem Buch "Befreit" erzählt Erlemann die Geschichte seiner verlorenen Kindheit und warum er sein Leben trotzdem nicht gegen ein anderes eintauschen würde.

Konzerttipp

Heute, 20:04 Uhr SR2 Kulturradio

Musik aus der Region

4. Ensemblekonzert Saarbrücken "Alles ist eitel" Xiangzi Cao-Staemmler, Helmut Winkel, Shoko Murakami und Theresa Jensen, Violine Irmelin Thomsen und Benjamin Rivinius, Viola Min-Jung Suh und Mario Blaumer, Violoncello Sarah Maria Sun, Sopran Aribert Reimann "... oder soll es Tod bedeuten?" Acht Lieder und ein Fragment von Felix Mendelssohn Bartholdy Jörg Widmann Streichquartett Nr. 5 mit Sopran "Versuch über die Fuge" (2005) Felix Mendelssohn Bartholdy Oktett für Streicher Es-Dur op. 20 Liveübertragung aus dem Großen Sendesaal des Saarländischen Rundfunks

Hörspieltipp

Heute, 21:00 Uhr HR2

ARD-Radio-Tatort | "Psychotrop" von Tom Peuckert

Experimentelle Therapie-Sitzung mit tödlichem Ausgang! Christian Wonder, Kriminalkommissar beim LKA Berlin, arbeitet am liebsten nachts, da er ohnehin nicht schlafen kann. Außerdem ist er ständig krank. Doch seine Chefin, Ariane Kruse, weiß, Christian Wonder ist ihr bester Mann. Da ist dieser Fall in Berlin-Zehlendorf.

Featuretipp

Heute, 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Arbeiter im Nationalsozialismus Auf den Spuren der "Deutschen Arbeitsfront" Von Andreas Beckmann Anerkennung, Sozialbauten und langfristig einen Volkswagen: Das versprach die "Deutsche Arbeitsfront". Eingelöst hat sie davon nur wenig - populär blieb sie trotzdem. Das Lebensgefühl einer "Volksgemeinschaft" hat wesentlich zur Massenwirksamkeit des Nationalsozialismus beigetragen. Etabliert wurde es mit Hilfe der größten aller NS-Organisationen, der Deutschen Arbeitsfront (DAF). In diesem Einheitsverband waren Beschäftigte wie Unternehmer nach der Zerschlagung der Gewerkschaften zusammengeführt worden. Die DAF war in jedem Betrieb präsent und inszenierte am 1. Mai bombastische Feiern zum "Tag der Nationalen Arbeit". "Ehret die Arbeit und achtet den Arbeiter" hatte Hitler als Parole ausgegeben. Wer als "nicht arisch" oder "arbeitsscheu" galt, war ausgeschlossen. Deutschen Lohnabhängigen versprach die DAF Sozialbauten und "Kraft-durch-Freude-Reisen" - und langfristig einen Volkswagen. Nur wenig davon hat sie gehalten. Doch ihre Verheißungen blieben populär - auch über 1945 hinaus.

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NDR

Sherko Fatah: Der letzte Ort

Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Sherko Fatah Albert, ein deutscher Aussteiger, ist zusammen mit seinem Übersetzer Osama im Nordirak entführt worden. Der Willkür ihrer Entführer ausgesetzt, die sie von Ort zu Ort schleppen, beginnen die beiden zu reden: über den Hass zwischen den Kulturen, der mit dem Denken beginnt, und über ihre eigenen Leben. Es ist das einzige, was ihnen bleibt, am vielleicht letzten Ort ihres Lebens.

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