Konzerte im Radio

Konzerte

Montag 14:05 Uhr Ö1

Das Ö1 Konzert

Alte Musik im Konzert. Werke von u.a. Georg Friedrich Händel, Marin Marais, Jean-Baptiste Lully und Leonardo Vinci. Les Talens Lyriques, Cembalo und Leitung: Christophe Rousset. (Aufgenommen im Theater an der Wien, im Wiener Konzerthaus und bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik). Präsentation: Gerhard Hafner Heuer feiert das französische Originalklangensemble "Les Talens Lyriques" sein 30-jähriges Bestehen. 1991 vom Cembalisten und Dirigenten Christophe Rousset gegründet bezieht die Formation ihren Namen aus dem Untertitel von Jean-Philippe Rameau"s Oper "Les Fêtes d"Hébé". Mit einem breiten vokalen und instrumentalen Repertoire, das vom Frühbarock bis zu den Anfängen der Romantik reicht, wollen die MusikerInnen von Les Talens Lyriques die großen Meisterwerke der Musikgeschichte beleuchten und gleichzeitig Perspektiven eröffnen, indem sie seltenere oder wenig bekannte Werke präsentieren, die als fehlende Glieder im europäischen Musikerbe wichtig sind. Diese musikwissenschaftliche und redaktionelle Arbeit, die ihnen bereits viel Lob eingebracht hat, hat für das Ensemble höchste Priorität. Neben der Oper erforschen "Les Talens Lyriques" auch andere Musikrichtungen: Madrigale, Kantaten, Sinfonien und den großen Bereich der geistlichen Musik. In unterschiedlichsten Formationen, die von kammermusikalischen Besetzungen bis hin zu mehr als sechzig Musikern reichen, treten sie auf der ganzen Welt auf. Les Talens Lyriques nahmen den berühmten Soundtrack zu Gérard Corbiau"s Film "Farinelli" (1994) auf, der sich über eine Million Mal verkaufte. Inzwischen verfügt das Ensemble über eine Diskographie mit rund sechzig Aufnahmen bei verschiedenen Labels. Im ORF-Archiv finden sich exklusive Aufnahmen mit Les Talens Lyriques und anlässlich des 30-Jahr-Jubiläums wollen wir in der heutigen Sendung einige dieser Schätze akustisch heben.

Montag 19:30 Uhr Ö1

On stage

Maria Mazzotta und Vince Abbracciante im Wiener RadioKulturhaus Ob es Domenico Modugnos herzzerreißende Geschichte vom Schwertfisch ist, der lieber mit seiner Frau in den Tod geht, als sie allein dem grausamen Fischer zu überlassen, oder ob es die vielen Lieder sind, die die Magie der Liebe trotz all der ihr innewohnenden Grausamkeiten niemals in Frage stellen: Sängerin Maria Mazzotta lässt die Geschichten in den Liedern ihrer apulischen Heimat so hautnah spürbar werden, dass man als Zuhörer/in nur momentweise wieder herausfindet aus diesem Planeten, auf dem es immer um Alles oder Nichts geht, um Ja oder Nein, wo das Wort lauwarm nicht existiert. In Vince Abbracciante hat die Frau mit der kraftvollen, glühenden Stimme aus dem Süden Italiens einen Verbündeten gefunden, der auf dem für diese Extremwelt der bedingungslosen Emotionen einzig möglich scheinenden Instrument, dem Akkordeon, in vertrauensvolle, strahlend-farbige Zwiegespräche mit der Zaubermusik aus der Kehle Mazzottas eintritt. Am 4. September 2021 begeisterten Maria Mazzotta und Vince Abbracciante auf diese Weise im Rahmen des Auftaktkonzerts zur Veranstaltungsreihe "Onde d"Italia" im Großen Sendesaal des Wiener RadioKulturhauses das Publikum. Jörg Duit präsentiert den magischen Abend. Gestaltung: Jörg Duit

Montag 20:00 Uhr HR2

Aus Wien: Alain Altinoglu und die Wiener Philharmoniker

Solist: Gautier Capuçon, Violoncello Moderation: Ria Raphael "Über die Maßen applaudiert" habe das Wiener Publikum nach dem Konzert, schreibt der Kritiker des "Standard". Ein ums andere Mal holte es den Dirigenten aufs Podium zurück. Alain Altinoglu, seit dieser Spielzeit Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters, arbeitet regelmäßig auch mit den Wiener Pilharmonikern zusammen.

Montag 20:00 Uhr NDR kultur

Das Konzert

Zeichen, Spiele und Botschaften von Nils Mönkemeyer Wolfgang Amadeus Mozart: Abendempfindung KV 523 Nicola Campogrande: 150 Dezibel (Deutsche Erstaufführung) Johann Sebastian Bach: Nun komm, der Heiden Heiland, Kantate BWV 61 Vor deinen Thron tret ich hiermit, Choral BWV 668 César Franck: Violasonate A-Dur M. Hertenstein / N. Mönkemeyer: Mensch am Meer, Festspiel-Ouvertüre (bearb. für Viola und Klavier) (Zugabe) Nils Mönkemeyer, Viola William Youn, Klavier Aufzeichnung vom 08.07. 2021 im Schützenhaus in Grabow Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2021 - Wie Bruder und Schwester Johann Sebastian Bach: Solo- und Duowerke für Violine und Viola Hildegard von Bingen: Visionen des Feuers György Kurtág: Zeichen, Spiele und Botschaften (Auszüge) Nicola Matteis: Solowerke Wolfgang Amadeus Mozart: Duos Nr. 1 G-Dur KV 423 und Nr. 2 B-Dur KV 424 Veronika Eberle, Violine Nils Mönkemeyer, Viola Aufzeichnung vom 09.09.2021 in der Kirche in Zarrentin 20:00 - 20:03 Uhr Nachrichten, Wetter Das Konzert

Montag 20:00 Uhr MDR KULTUR

MDR KULTUR Konzert

Ausgewählte Livemitschnitte und populäre Konzerte mit Künstlern aus Rock, Pop, Folk und Jazz

Montag 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

In Concert

Funkhauskonzert Live aus Raum Dresden von Deutschlandfunk Kultur Kid be Kid Moderation: Matthias Wegner

Montag 20:04 Uhr SR2 Kulturradio

Konzert aus Wien

Wiener Philharmoniker Alain Altinoglu, Dirigent Gautier Capuçon, Cello Antonín Dvorák - Cellokonzert h-Moll op. 104 - Lied an den Mond (Rusalka/Oper) César Franck Sinfonie d-Moll op. 48 Aufnahme vom 26. September 2021 aus dem Musikverein in Wien (Übernahme hr2 Kultur)

Montag 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Konzert

Mit Johannes Zink zamus: early music festival - "Himmelsdialoge" Das Ensemble nuovo aspetto schafft musikalische Kontraste zwischen barocken Musikdialogen und zeitgenössischen Elektronikklängen. Es ist spezialisiert auf Wiederentdeckungen barocker Werke für ungewöhnliche Besetzungen. In ihrem Programm "Himmelsdialoge" beim zamus: early music festival lassen sie Werke aus dem 17. Jahrhundert und aktuelle Stücke des Wuppertaler Komponisten Rasmus Zschoch aufeinandertreffen. In Francesco Ratis barocker Kantate "Dialogo frà l"Angelo e un Musico" treten ein Engel, ein Musiker, eine Seele und der Teufel ein miteinander in musikalischen Diskurs. Weitere solcher komponierten "Zwiegespräche", die im 17. Jahrhundert der Läuterung dienten, stammen von Antonio Nola und Angelo Berardi. Darüber hinaus treten die Barockinstrumente des Ensembles nuovo aspetto auch selbst in einen klanglichen Dialog - mit der Musikelektronik des 21. Jahrhunderts. Rasmus Zschoch: Astrologue für akustische Instrumente, Elektronik und Sprecher Antonio Nola: Dialogo Homo et Angelo Francesco Ratis: Corrente disgratiata - Follia del Mondo Rasmus Zschoch: Oscillations #1 für Elektronik Angelo Berardi: O Cielo à Battaglia per la Madonna - Prima parte, Dialogo à 4. Terra, Cielo, Christo, e Maria Rasmus Zschoch: Patterns #3 für Harfe, Hackbrett und Elektronik Angelo Berardi: O Cielo à Battaglia per la Madonna - Seconda parte Rasmus Zschoch: Astrologue Reprise für akustische Instrumente, Elektronik und Sprecher Isabel Schicketanz, Sopran; Axel Potter, Altus; Christian Dietz, Tenor; Manfred Bittner, Bariton; nuovo aspetto, Laute und künstlerische Leitung: Michael Dücker Aufnahme aus St. Mariä Himmelfahrt, Köln

Montag 20:05 Uhr SWR2

SWR2 Abendkonzert

Alte Kirche Fautenbach Dresdner StreichTrio: Jörg Faßmann (Violine) Sebastian Herberg (Viola) Michael Pfaender (Violoncello) Gideon Klein: Trio für Violine, Viola und Violoncello Ernst von Dohnanyi: Serenade für Streichtrio C-Dur op. 10 Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento Es-Dur KV 563 (Konzert vom 10. Oktober 2021 in der Alten Kirche Fautenbach) Die Geburtsstunde des Dresdner StreichTrio schlug 1995, als sich drei junge Musiker zusammenschlossen, um sich neben ihrer Verpflichtung in Konzertmeisterpositionen an der Sächsischen Staatskapelle Dresden und beim MDR-Sinfonieorchester auch der Kammermusik zu widmen. Sie haben es sich zum Ziel gesetzt, vor allem die im Schatten des Streichquartetts stehende Gattung Streichtrio mit ihren Gestaltungs- und Ausdrucksmöglichkeiten zu entdecken und ihr auf den Konzertbühnen zu neuer Blüte zu verhelfen.

Montag 21:05 Uhr Deutschlandfunk

Musik-Panorama

Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal Sergej Lyapunov 12 Etudes d"exécution transcendante Florian Noack, Klavier Aufnahme vom Juni 2020 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln Am Mikrofon: Susann El Kassar Seine Debüt-CD widmete Florian Noack 2013 dem russischen Komponisten Sergej Lyapunov. Ganz selbstbewusst stand darauf Vol. 1, es sollten also weitere CDs mit der Musik dieses heute nur noch wenig bekannten Pianisten und Komponisten folgen. Im Deutschlandfunk Kammermusiksaal konnte Noack sein Herzensprojekt mit Vol. 3 fortsetzen, er hat die zwölf "Études d"exécution transcendantes" von Lyapunov aufgenommen. Was diese Stücke ausmacht und in welcher Verbindung sie zu den gleichnamigen Études von Liszt stehen, das erklärt der 31-Jährige in der Sendung.

Sonntag Dienstag

Lautsprecher Teufel GmbH